Haus und Garten

Ein Luxusgut”: Drei von zehn Badewannenbesitzern haben seit über einem Jahr kein Bad mehr genommen

By Friedl Brehm , on 24 März 2026 à 18:19 - 3 minutes to read
entdecken sie, warum drei von zehn badewannenbesitzern seit über einem jahr kein bad mehr nehmen – ein luxusgut, das zunehmend an bedeutung verliert.

In Zeiten, in denen der Alltag immer schneller wird, scheint selbst das Erholen im eigenen Badezimmer zum Luxusgut zu werden. Eine überraschende Studie zeigt, dass drei von zehn Menschen, die eine Badewanne besitzen, seit über einem Jahr kein Bad mehr genommen haben. Warum sich die Wanne so rar macht und welche Rolle die Dusche heute spielt, ist spannender als gedacht!

Wasserverbrauch und Zeitdruck erniedrigen das Badevergnügen

Ein Bad zu nehmen, verbraucht schnell mal 150 Liter Wasser – fast dreimal so viel wie eine durchschnittliche Dusche. Da wundert es nicht, dass heutzutage viele lieber unter der Dusche bleiben. Die Zeit ist knapp, und wer will sich schon lange im Wannenwasser wälzen, wenn es viel schneller geht? Ein zeitgemäßes Bad ist für viele unvorstellbar geworden.

Zoé zum Beispiel, Besitzerin einer Badewanne, badet nie mehr. „Das dauert zu lang, und ich habe einfach keine Geduld dafür“, sagt sie. Ihre Wanne dient eher als praktisches Hundebad. So sieht’s bei vielen aus.

Der Boom der Duschlösungen: Praktisch trifft schnell

Die Dusche ist heute das Maß der Dinge. Sie gilt als frischer, belebender und natürlich zeitsparend. Marion, eine aktive Oma, hat ihre Badewanne längst rausgeschmissen, weil sie sie selten gebraucht hat. „Ich mag’s lieber schnell und effektiv. Bäder sind mehr was für die Kleinen“, verrät sie lachend.

Auch in kleinen Stadtwohnungen sieht man immer seltener Platz für eine Wanne. Jennyfer wohnt in der Stadt und wünscht sich zwar noch öfter ein romantisches Vollbad. Doch der begrenzte Raum setzt Grenzen. Ihre Dusche hat ihr die Entscheidung leicht gemacht.

Badewannen als Luxus statt Notwendigkeit

Hubert Maître von der Badeindustrie bringt es auf den Punkt: „Unsere Gesellschaft ist so schnell geworden, dass ein Bad als Luxus betrachtet wird.“ Es geht nicht mehr nur ums Saubermachen, sondern um ein Erlebnis, das selten oder exklusiv ist. Badewannen sind nicht mehr der Standard, sondern Accessoires mit Stil.

Laure Maxence-Cellier, die in Paris luxuriöse freistehende Badewannen verkauft, beobachtet den Trend genau. „Wir verkaufen viele sogenannte Badewannen-Îlots, die mehr dekorativ sind als funktional.“ Es wird oft die Dusche bevorzugt.

Ein Badezimmer zwischen Tradition und Moderne

Die Balance zwischen Tradition und modernem Komfort ist knifflig. Die Kunst liegt darin, den persönlichen Stil und die Nutzung zusammenzubringen. Badewannen bleiben ein Statement, eine kleine Oase, die aber selten regelmäßig genutzt wird.

Für manche ist das Bad eher eine Wohlfühloase an besonderen Tagen – für andere schlichtweg eine Hunde-Waschstation oder ein Duschersatz. Das Bad verändert sich, wie unsere Lebensweise.

Friedl liebt es, die neuesten Tech-Trends zu entdecken und verständlich zu erklären. Auf ihrem Blog teilt sie praktische Tipps und spannende Insights, damit Technik für alle zugänglich wird. Tauche ein in ihre digitale Welt und lass dich inspirieren!

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