Mova Lidax Ultra im Test: Ein intelligenter Mähroboter für komplexe Gärten – ganz ohne RTK
Die Pflege komplexer Gärten wird mit dem Mova Lidax Ultra jetzt leichter. Dieser Mähroboter verzichtet ganz auf RTK und setzt stattdessen auf LiDAR und KI-Technologie. Ein mutiger Schritt, der frischen Wind in die Welt der Gartenpflege bringt!
Mova Lidax Ultra: Intelligente Navigation ohne Begrenzungskabel oder RTK
Der Mähroboter Lidax Ultra von Mova präsentiert sich als innovatives Gerät für bis zu 1600 m² große Rasenflächen. Statt auf das oft komplizierte RTK-System zu setzen, kombiniert er einen 360°-3D-LiDAR-Sensor mit KI-gestützter Bildverarbeitung. So erkennt er nicht nur die Umgebung präzise, sondern kartiert den Garten auch automatisch.
Diese Technik sorgt für eine einfache Installation ohne Kabel. Die Navigation erfolgt strukturiert mit U-förmigen Bahnen, was für eine ordentlich gemähte Fläche sorgt. Die Bedienung geschieht bequem per App, in der sich verschiedene Zonen und Mährichtungen festlegen lassen.
Interessant ist, dass der Mähroboter selbst bei komplexen Gartenlayouts seine Arbeit zuverlässig erledigt – und das ganz ohne GPS-Signal. Damit eröffnet Mova neue Möglichkeiten, wie Gartenliebhaber ihre Flächen pflegen können, ohne auf altbekannte Grenzen zu stoßen.
Installation und Ausstattung: Minimalistisch, aber durchdacht
Geliefert wird der Lidax Ultra mit der wichtigsten Ausstattung: Ladestation, Basisplatte und Zubehör zum Austausch der Klingen. Ein Regenschutzgehäuse ist sinnvoll, jedoch separat erhältlich. Die kompakte Basis wird einfach auf einer ebenen Fläche montiert, idealerweise in einem Bereich mit gutem WLAN-Empfang.
Die Bedienung beginnt am Gerät selbst, wo man den Code PIN einstellt. Die weitere Konfiguration erfolgt schnell und unkompliziert via Movahome-App. Über Bluetooth und WLAN wird die Verbindung hergestellt – ein klarer Pluspunkt für alle, die keine komplizierten Kabellagen mögen.
Eine Besonderheit: Die automatische Kartierung des Gartens kann entweder durch das Abfahren der Grenzen geschehen oder man steuert den Roboter per App manuell durch den Garten. Gerade bei verwinkelten Grundstücken ist das Gold wert, denn die Grenzen bleiben so exakt und flexibel.
Anwendung und Navigation: So fährt der Mähroboter seinen Job
Der Lidax Ultra kann bis zu 45 % Steigung bewältigen, was ihn auch für hügelige Gärten interessant macht. Mittels LiDAR scannt er permanent seine Umgebung, was eine präzise Hinderniserkennung ermöglicht. Allerdings gibt es noch Luft nach oben bei kleinen Objekten wie Bällen, die manchmal schlicht ignoriert werden.
Die App bietet viele Einstellungen: von der Mähhöhe über die Regenempfindlichkeit bis zur individuellen Zonenzuordnung. Besonders praktisch ist, dass man den Mähwinkel an unterschiedliche Gartenbereiche anpassen kann, sodass der Roboter selten unnötige Wendungen fährt und effizient arbeitet.
Auch die Algorithmen für die Kartenerstellung sind beeindruckend. Sie erlauben es, den Garten in mehrere Bereiche mit eigenen Regeln zu unterteilen. Bei weit auseinanderliegenden Gartenabschnitten empfiehlt sich allerdings eine zweite Station.
Wie schlägt sich der Mähroboter im Praxisalltag?
In der Praxis überzeugt der Lidax Ultra vor allem durch seine geordnete Arbeitsweise. Die Schnitte wirken gleichmäßig, und die Ulta Trim 1.0 Technologie schafft es, bis auf etwa 5 cm an die Rasenkanten zu fahren. Der letzte Schliff bleibt aber eine Sache für Gartengeräte von Hand.
Auf festen Böden läuft der Roboter sehr sicher. Bei lockerem, feuchtem Erdreich kommt es jedoch hin und wieder zu Spuren, weil die Räder durchdrehen. Wer wählerisch ist, wird diese Zonen einfach über die Kartenfunktion sperren.
Ein Manko bleibt die teilweise noch unzuverlässige Kleine-Hindernis-Erkennung. Kleine Bälle etwa werden oft geschoben oder überfahren. Hier zeigt sich, dass die Technik zwar viel kann, aber nicht alles automatisch erkennt.
Mit oder ohne RTK: Wie fair ist der Verzicht?
Damit verzichtet Mova auf eine bislang teure Technologie und setzt voll auf LiDAR und KI. Für Besitzer von schattigen Gärten, bei denen GPS-Signale oft schwach sind, ist das ein echter Gewinn. Die Bewegung wird dabei nicht nur präzise, sondern auch ruhiger als bei manchen Konkurrenzmodellen.
Weniger Technik heißt bei Mova auch weniger Aufwand bei der Installation. Kein Kabel einbuddeln, keine aufwendige RTK-Konfiguration. Einfach hinstellen, koppeln und loslegen. Diese Bedienungsfreundlichkeit hat allerdings ihren Preis, denn bestimmte Extras wie die Diebstahlortung sind nur optional verfügbar.
Im Vergleich zu anderen Marken wie Navimow oder den kommenden Modellen Mammotion Luba mini AWD setzen Lidax Ultra-Modelle bewusst auf Einfachheit ohne Komforteinbußen in der Mähqualität – das ist schon ziemlich clever!
Friedl liebt es, die neuesten Tech-Trends zu entdecken und verständlich zu erklären. Auf ihrem Blog teilt sie praktische Tipps und spannende Insights, damit Technik für alle zugänglich wird. Tauche ein in ihre digitale Welt und lass dich inspirieren!
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